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Editorial

 

Die Entwicklung der Menschheit ist geprägt vom Fortschritt. Wenn dem nicht so wäre, würden Menschen noch immer in Höhlen leben. Einzelne Menschen hatten zu der Zeit allerdings den bedeutungsvollen Einfall, Erlebnisse an die Wand zu malen und auf diese Weise diese Informationen zu hinterlassen. Damit war der Weg für Kunst, Kultur und Kommunikation geebnet.

 

Das Bedürfnis, Informationen zu vermitteln, ist bis heute geblieben. Nur die Möglichkeiten haben sich im Laufe der Menschheitsgeschichte deutlich verbessert. Der Mensch lebt in der Regel nicht mehr in der Höhle. In der Zwischenzeit wurden Papier, Buchdruck, Telefon, Rundfunk, Fernsehen, Computer und das Internet erfunden und ermöglichen es, eine unglaubliche Menge von Informationen zu erzeugen und mit vielfältigen unterschiedlichen Medien entweder gezielt und global zu verbreiten.

 

Die Anforderungen an eine zeitgemäße Bildung und an ein Grundwissen bzw. Allgemeinbildung werden hauptsächlich in der Schule definiert. Die Lerninhalte resultieren im Prinzip aus dem Erfahrungsschatz und validiertem Wissen von vergangener Generationen. Je nach persönlicher Neigung und Engagement ergeben sich bis zu 13 Jahre Bildungzeit in schulischer Ausbildung, unabhängig davon, dass man im Prinzip ein Leben lang lernen sollte, um sich weiter zu entwickeln. Die Zeit bleibt ja nicht stehen.

 

Die von den Schulbehörden definierten Bildungsinhalte und Lernziele sind ausgerichtet auf eine ausgewogene vielseitige Allgemeinbildung. Sie sollten darüberhinausnauch einen realen und aktuellen Bezug zu den Anforderungen im heutigen Berufsleben und auf dem Arbeitsmarkt von morgen aufweisen. Alles andere macht wenig Sinn.

 

Und dennoch muss man sich in Deutschland die Frage stellen, warum konnte auf dem Arbeitsmarkt ein derartig drohender Fachkräftemangel im Bereich ITK entstehen, der schon seit über einem Jahrzehnt von Analysten prognostiziert wurde? Absichtserklärungen aus der Bundesregierung haben hier ebenfalls nicht zum Ziel geführt.

 

Von der ehemaligen hohen Qualität mit dem Label "Made in Germany", die viele Produkte und Unternehmen in der Technologiebranche hervorgebracht hat, ist nicht mehr viel vorhanden. Das Qualitätsmerkmal ist verblasst. Neben Automobilkonzernen gehören auch Banken und Handelsunternehmen zu den Verlierern im internationalen Wettbewerb.

 

Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, ob es da keine Zusammenhänge gibt? Wer sich mit den Themen in der ITK Entwicklung auskennt, der weiß, dass immer mehr Branchen von den ITK Technologien abhängig

Folgen für die Branche im Land vernichtende Ausmaße

Wenn man sich jetzt die Arbeitsmarktsituation und die weitere Entwicklung im Bereich der IT Berufe und das Potenzial neuer Berufsgruppen im Segment der sozialen digitalen Medien einmal genau betrachtet, muss man feststellen, dass hier etwas schiefgelaufen ist.

 

 

 

 

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